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Produktivitätssteigerung durch Dragon Naturally Speaking 9

Holger | 14. Mai 2008

Spracherkennung war bei mir immer mit der Vorstellung verbunden, dass eine verbale und bidirektionale Kommunikation mit dem Computer etabliert werden kann. (HAL aus “2001: Odyssee im Weltraum” von Arthur C. Clarke lässt grüßen.) Das eine synthetische Sprachausgabe viel einfacher zu realisieren war als die Spracherkennung relativierte diese Vorstellung jedoch schnell. Dazu kam dann noch, dass ich vor Jahren arg von IBM mit dem Produkt ViaVoice umworben und … enttäuscht wurde.
Jetzt machten mich jedoch Berichte über eine neue Software von Nuance neugierig, die weit über 99% Genauigkeit, eine Diktatfunktion aber auch Benutzung von Programmen und vollständiger Ersatz der Maus anpriesen. Diese weckten in mir erneut den Wunsch die Software selbst zu testen. So habe ich dann Dragon Naturally Speaking in der Version 9.5 bestellt, da diese auch unter Vista läuft.

Meine Erfahrungen möchte ich in kurzen Abschnitten darstellen:

Was ist Dragon Naturally Speaking 9?
DNS 9 ist eine Diktiersoftware für Privat- und Heimanwender. Während man spricht, setzt die Software die verstandenen Wörter in geschriebenen Text um, so dass -wie bei einer Sekretärin- einfach drauf los diktieren kann. Weiterhin können Programme und die Desktopoberfläche komplett per Sprache bedient werden, so dass ein arbeiten ohne Maus möglich sein soll.

Installation und Setup
Die Installation von CD läuft schnell und unkompliziert; sofern nur die Version 9 mitgeliefert wird, empfehle ich die Vollversion 9.5 von Nuance herunter zu laden und direkt zu installieren ohne die mitgelieferten CDs zu benutzen. Diese 1,5GB große Version gibt es nach Eingabe der Seriennummer zum kostenlosen Download.

Funktionsumfang
Sobald DNS 9 gestartet ist, wird eine Symbolleiste an der oberen Bildschirmkante sichtbar. Ab diesen Zeitpunkt, kann in jede beliebige Anwendung Text diktiert werden. Weiterhin ist das sprachgesteuertes Navigieren durchs Internet möglich.

Leistung
Nuance Software behauptet eine Erkennungsrate von bis zu 99 Prozent erzielt. Bei den Tests kann das Programm tatsächlich mit der Fähigkeit beeindrucken, auch sehr schnell Gesprochenes zu erfassen. Das stimmt wirklich, ich spreche gerne schnell und Dragon ist bei mir darauf quasi trainiert. Ich komme tatsächlich auf 140-170 Wörter in der Minute, die DNS 9 klaglos verarbeiten kann.
Zusätzlich kann man das Wörterbuch über eigene bereits verfasste Dokumente erweitern, so dass die Software zu den bereits 300.000 vorgehaltenen Wörtern schnell fachsprachliche Termini und Namen beherrscht, die man häufig benutzt.
Außerdem kann man neue Wörter einfach ergänzen. Je häufiger Dragon im Verlauf mehrerer Wochen korrigiert wird, desto besser scheint es den Sprecher zu verstehen.
Neu ist auch, dass die Software den Kontext, in dem etwas Bestimmtes gesagt wird analysiert, so dass nicht ständig Quatschsätze entstehen. Besonders gravieren ist dies, wenn man Homophone betrachtet. Der Satz “Meine Frau mag es mehr, wenn mehr Strand am Meer vorhanden ist.” kann so eindeutig und fehlerfrei diktiert werden.

Support
Bisher hat sich meine Supportnutzung auf den Downloadbereich und die Online-Hilfe beschränkt. Diese sind vollkommen ausreichend und funktional.

Das Mikrofon
Es steht und fällt alles mit dem Mikrofon. Das mitgelieferte Mikrofon ist mehr schlecht als recht und war für mich nicht über längere Zeit schmerzfrei tragbar. Ich habe mich daraufhin von Plantronics das DSP 500 zugelegt. Dies wird über USB angeschlossen und hat einen hervorragenden Tragekomfort. Das Training musste ich zwar noch einmal durchlaufen, aber die Genauigkeit ist bei mir nun so hoch, dass vielleicht einen Fehler auf drei Dia A4 Seiten auftritt.

Empfehlung
Also ich kann die Software uneingeschränkt empfehlen. Sie ermöglicht es mir mich voll und ganz auf den Inhalt zu konzentrieren und schnelle Ergebnisse zu produzieren. DNS 9.5 ist für mich ein unverzichtbares Produktives Werkzeug geworden.

Anmerkung
Dieser Text wurde in 6:40 Minuten mit Dragon diktiert…

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Produktivität, Windows
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Produktivität
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io2 unter Vista

Holger | 14. Mai 2008

Wer unter Vista versucht die IO2 Software zu installieren wird enttäuscht werden. Wer dann im Internet nach einem Update für Vista sucht wird leer ausgehen und wer dann mit Logitech Kontakt aufnimmt, der erlebt sein blaues Wunder: “Es tut uns sehr leid, aber für den IO2 ist keine Unterstützung für Vista geplant. Wir wissen nicht, ob wir diese Produktlinie fortführen werden.”

Nun habe ich hunderte Dokumente mit dem IO2 geschrieben und abgelegt; die Folgen sind fatal, da ich nicht einmal mehr in meine Dokumente einsehen kann.

Alles Unfug, ich habe die IO2-Software nach einigem hin und her unter Vista 32 zum laufen bekommen. Dazu sind drei Schritte notwendig:

  1. Erst von Microsoft dotnetfx.exe herunterladen und installieren. Das ist das dotnet 1.1 Framework.
  2. Jetzt das NDP1.1sp1-KB867460-X86.exe Update für dotnet herunterladen und installieren.
  3. Jetzt die aktuelle Software für den IO2 von Logitech laden und installieren io2pen410deu.exe
  4. Die Datei C:\Program Files\Logitech\io2Software\Pen.Ink.Download.exe mit rechts anklicken und den Punkt Eigenschaften auswählen. Jetzt unter Kompatibilität markieren, dass man das Programm mit Administratorrechten ausführen möchte.

Fertig. Schon läuft die “alte” IO2-Software auch unter Vista 32.

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Produktivität, Windows
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io2, Produktivität, Vista
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Mehr Produktivität dank io2

Holger | 13. Mai 2008

Überall wird produktivitätssteigernde Technik angepriesen. Häufig ist diese jedoch zu kompliziert oder zu gewöhnungsbedürftig um tatsächlich dieses Prädikat tragen zu dürfen. Geht man ganz sachlich an den Begriff Produktivität heran, so stellt man fest, dass diese Stromgröße durch den Output als Menge pro Zeiteinheit angegeben wird. Wer also produktiver arbeiten will, muss in der Lage sein seinen Output zu erhöhen.

Effektiv sind Hammer und Zange gleichermaßen, da beide sich grundsätzlich eignen um überhaupt einen Nagel in die Wand zu bekommen; nur ist ihre Effizienz dabei recht unterschiedlich. So gesehen sollte jedem also daran gelegen sein, dass er das richtige Werkzeug für den richtigen Einsatzzweck in den Händen hält.

Notebook und Pocket-PC

Betrachten wir einmal die klassischen „Hilfsmittel“. Wenn ich in eine Besprechung gehe, so ist mein Notebook überdimensioniert, außerdem ist es viel zu unhandlich und wer schon mal in einer Besprechung warm bei der 5 Personen gleichzeitig auf ihrer Notebooks geschrieben haben, wird die Geräuschkulisse nicht vermissen. Ein „Moment, der Rechner ist noch nicht hochgefahren“, ist nicht nur unhöflich, sondern beweist klare Inkompetenz bei der Wahl der Mittel.

Der Pocket-PC erspart einem das Hochfahren nur die Stifteingabe auf virtueller Tastatur oder die Handschrifterkennung, behindern wirklich jede Besprechung enorm. Dokumente schnell mal zu überfliegen, das Richtige zu finden und zu ergänzen ist hier unmöglich.

Papier und Stift

Eigentlich sollte man sich hier also auf das Einfache und unkomplizierte Mittel zurück besinnen und Papier und Stift benutzen. Daher habe ich mich gefragt, warum ich überhaupt versucht war, stets Technik bei einem Kundengespräch oder einer Besprechung zu nutzen. Eindruck kann man heute ja wohl kaum damit schinden, daher war die Antwort erschreckend: Es ist schiere Faulheit. Faulheit die aus der Tatsache herrührt, dass ich alles, was ich mit der Hand geschrieben habe, abtippen muss um es digital weiterzuverarbeiten, denn in digitaler Form lassen sich Texte und Notizen nun mal besser weiterverarbeiten.

Die Lösung

Ein Dilemma? Sicherlich, aber eines, welches Logitech gelöst hat. Das Produkt nennt sich io2. Das “io2 Digital Writing System” wird zwar wie ein gewöhnlicher Kugelschreiber gehandhabt, steckt aber voller technischer Finesse. Diese macht es möglich, die eigene Handschrift direkt in digitale Form umzuwandeln.

Der io2 im produktiven Einsatz

Geschrieben wird wie früher: mit Tinte auf Papier. Doch das Papier hat es in sich. Damit der io2 die handgeschriebenen Notizen überhaupt erkennen kann, braucht er auf dem Papier ein feines tausenden winziger Punkte bestehenden Musters. Aufgrund dieses Muster weiß der io2 wo auf der Seite er gerade schreibt und auf welcher Seite. Auf diese Weise speichert der Stift die Notizen nicht nur, sie liegen so auch gleich in schriftlicher Form vor. Der Speicher fasst insgesamt 40 Seiten Handschrift, zwei Leuchtdioden zeigen die Schreibbereitschaft und den aktuellen Ladezustand an.

Zunächst habe ich nicht daran geglaubt, dass der io2 in der Lage sein wird meine „Sauklaue“ korrekt zu identifizieren. Doch weit gefehlt. Nachdem ich einmal das zwanzigminütige Trainingprogramm absolviert habe, lag die Erkennungsrate bei 99%.

Es lebe die Handschrift

Der io2 ist ein Hybrid aus althergebrachtem Kugelschreiber und moderner Computertechnik, er ist deutlich unter Eur 100,00 zu bekommen und die Blöcke kosten zwischen Eur 5,00 und Eur 10,00. Ein doppelter Vorteil ist, dass die Notizen liegen nicht nur sicher auf dem Stift gespeichert sind, sondern zugleich in schriftlicher Form vorliegen.

Der Stift ist nun fast ein ganzes Jahr bei mir im Einsatz. Der Kauf hat sich gelohnt, meine Produktivität stieg, daher mein Urteil: Eine klare Kaufempfehlung!

WICHTIG: Grundsätzlich läuft der Stift nur unter XP. Wie man ihn trotzdem unter Vista zum laufen bekommt schreibe ich dem Artikel “IO unter Vista”

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Produktivität, Windows
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io2, Produktivität
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