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Gelöschte Dateien mit ShadowExplorer aus Schattenkopien wiederherstellen

Holger | 13. Januar 2009

ShadowExplorerWenn Sie eine ältere Version einer bestehenden Datei wiederherstellen möchte, klickt man unter Vista (Business oder Ultimate), Server 2003 und Server 2008 mit der rechten Maustaste auf die Datei auf die Datei stellt die “Vorgängerversion” wieder her. Ein wichtiges und zwingend notwendiges Feature.

Was aber tun, wenn die Datei gelöscht wurde? Grundsätzlich ist die Vorgängerversion (Schattenkopie) noch da, aber der frustrierte Nutzer hat nichts mehr, auf das er mit rechts klicken könnte.

Um auf alle Dateien jeder bestehenden Schattenkopie zurückgreifen zu können und so auch gelöschte Dateien wiederherstellen zu können, benötigen Sie den englischsprachigen ShadowExplorer.

Die Bedienung ist denkbar einfach:
Starten Sie den ShadowExplorer mit Administrationsrechten und suchen Sie noch der gewünschten Datei. Klicken Sie mit der rechts auf die Datei und exportieren Sie dies an den gewünschten Ort.

Obgleich das Programm nur unter Vista Business und Ultimate gedacht ist, können auch die Nutzer von Vista Home and Vista Basic zumindest aus den Systemwiederherstellungspunkten Dateien gezielt wiederherstellen.

Das Programm ShadowExplorer ist kostenfrei und unterliegt der GnuPL; der Programmierer nimmt freiwillige Spenden an und bietet Support per Mail.

Download ShadowExplorer

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Freeware, Windows
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Freeware, Schattenkopie, Server 2003, Server 2008, Undelete, Vista, Windows
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Desk Drive bringt die Wechseldatenträger auf den Desktop

Holger | 8. Januar 2009

Was unter vielen Linux-Derivaten und auf dem Mac seit Jahren eine Normalität ist, funktioniert jetzt auch endlich auf dem Windows PC. Jeder angeschossene Wechseldatenträger (CD/DVD, USB-Festplatte, USB-Stick) und sogar Netzlaufwerke erzeugen beim Einstecken bzw. Mounten direkt ein Icon auf dem Desktop. Dies hat gleich mehrere Vorteile:Desk Drive

  • die Ressource kann direkt vom Desktop angesprochen werden
  • unter dem Icon steht der noch freie Speicherplatz
  • mit einem Rechtsklick kann das Gerät direkt und sicher ausgeworfen werden
  • die Position der Icons kann fixiert werden
  • das nervige Öffnen des Explorers kann verhindert werden

Dabei kann das winzige Tool entweder im Tray oder gar völlig unsichtbar seinen Dienst verrichten.

Desk Drive ist kostenlos und ein ideales Helferlein für alle XP und Vista-Nutzer, die viel mit externen Medien arbeiten.

Homepage des Herstellers
Download 32 Bit Version
Download 64 Bit Version

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Freeware, Produktivität, Windows
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Freeware, Produktivität, Vista, Windows
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Dragon Naturally Speaking 10

Holger | 17. November 2008

Nachdem ich mittlerweile über zwei Jahre produktiv die Spracherkennungssoftware Dragon Naturally Speaking in der Version 9 einsetze, stand ich der neuen Version 10 zunächst skeptisch gegenüber. Meines Erachtens gab es kaum Verbesserungspunkte an denen Nuance hätte arbeiten können.

Dragon Naturally Speaking von Nuance

Die Versprechungen des Herstellers klangen vollmundig:

  • 20% verbesserten Erkennungsgenauigkeit gegenüber der Vorgängerversion
  • 50% verbesserten Reaktionszeit
  • 160 Wörter pro Minute erkennen
  • 99% Erkennungsraten

Insbesondere die gesteigerte Reaktionszeit meine Neugier und so habe ich mir die Version 10 bestellt und ausgiebig getestet.

Die neue Programmversion wirkt auf den ersten Blick eher unscheinbar, denn nur eine kleine Leiste erscheint auf dem Bildschirm. Das mitgelieferte Standard-Headset reicht für den Einstieg vollkommen aus. Bei längerem Gebrauch lohnt sich allerdings die Anschaffung eines besseren und bequemeren Kopfbügelmikrofons. Ich habe aus diesem Grund mein bisher genutztes USB-Headset Plantronics DSP-500 weiter genutzt.

Erkennung

Viele Wörter erkennt Dragon tatsächlich relativ schnell. Trotzdem empfiehlt es sich weiterhin, die Schreibstil-Erkennung durchlaufen zu lassen und die herausgefilterten Wörter danach separat zu trainieren. Im Rahmen des Installationsprozesses durchsucht Dragon hierbei laut Handbuch nur „Eigene Dateien“. Nach erfolgter Installation ist es dann auch möglich, bestimmte Verzeichnisse einlesen zu lassen, beispielsweise mit der Fachliteratur für eine Examensarbeit. Alternativ können Nutzer natürlich nach wie vor jedes Wort einzeln mit der Buchstabierfunktion
korrigieren.

Features

Dragon kann nun auch als Mausersatz genutzt werden um die Windows-Oberfläche damit zu bedienen. Leider funktiniert dies nicht bei jeder Anwendung. Im integrierten Befehlscenter lassen sich ganze Ketten von Abläufen definieren und dann über einen einzigen Befehl steuern, beispielsweise führt „Schreibe eine Mail an …“ dazu das das E-Mail-Programm gestartet, eine neue E-Mail erstellt und trägt die Namen der Adressaten in das “An”-Feld ein. oder „Schreibe einen Geschäftsbrief an…“ Diese Funktion lässt sich auch nutzen, um Textbausteine zu definieren oder etwa für Passwörter, die man nicht laut aussprechen möchte. Erweitert wurden auch die Sprachbefehle. Für die Durchführung eines Kommandos, zum Beispiel zur kursiven Formatierung eines Textes, musste bisher beispielsweise “mach das kursiv”, “schreib das kursiv” oder “Auswahl kursiv” gesagt werden. Heute reicht es, einfach nur “kursiv” zu sprechen. Mit der neuen Version wird es möglich, eine Internetseite direkt per Sprachbefehl aufzurufen, ohne erst separat den Browser starten zu müssen. Erweiterte Unterstützung gibt es nun auch für Firefox, Thunderbird und Instant-Messenger. Auch die Windows-Suchfunktionen auf dem PC lassen sich nun schneller und einfacher per Sprache betätigen.

Systemvorraussetzungen

Das Programm läuft unter Windows XP, Windows Server 2000 und 2003 und Windows Vista. Neben einem freien Festplattenspeicher von 2 GByte sind 512 MByte RAM beziehungsweise unter Vista 1 GByte RAM erforderlich. Ich selber nutze das System auf einem 2×2,2 GHz Rechner mit 4GB Ram unter Vista Die Reaktionszeit war subjektiv betrachten auf jedem Fall besser als in der Version 9. Teilweise war überhaupt keine Latenzzeit zu beobachten.

Versionen und Preise

Dragon NaturallySpeaking 10 Standard richtet sich an private PC-Anwender. Die Preferred-Variante ist für kleine Unternehmen und Klein- und Heimbüros gedacht und umfasst “Dragon Voice Shortcuts”. Die Wireless- und Mobile-Versionen von Dragon Naturally Speaking 10 unterscheiden sich dadurch, dass in der jeweiligen Box ein anderes Hardware-Gerät enthalten ist. Beides sind Preferred-Versionen von Dragon. In dem Wireless-Paket ist ein Plantronics Headset enthalten und in der Mobile-Version ein Diktiergerät von Philips. Dragon Naturally Speaking 10 Professional ist für Unternehmen, Behörden, Bildungs- und Forschungseinrichtungen gedacht. Das Produkt unterstützt den Netzwerkeinsatz im Unternehmen, inklusive der Abbildbarkeit von Sicherheitsrichtlinien.

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Dragon Naturally Speaking, Produktivität, Windows
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dragon, Innovation, Lösungen, Produktivität, Vista

io2 unter Vista

Holger | 14. Mai 2008

Wer unter Vista versucht die IO2 Software zu installieren wird enttäuscht werden. Wer dann im Internet nach einem Update für Vista sucht wird leer ausgehen und wer dann mit Logitech Kontakt aufnimmt, der erlebt sein blaues Wunder: “Es tut uns sehr leid, aber für den IO2 ist keine Unterstützung für Vista geplant. Wir wissen nicht, ob wir diese Produktlinie fortführen werden.”

Nun habe ich hunderte Dokumente mit dem IO2 geschrieben und abgelegt; die Folgen sind fatal, da ich nicht einmal mehr in meine Dokumente einsehen kann.

Alles Unfug, ich habe die IO2-Software nach einigem hin und her unter Vista 32 zum laufen bekommen. Dazu sind drei Schritte notwendig:

  1. Erst von Microsoft dotnetfx.exe herunterladen und installieren. Das ist das dotnet 1.1 Framework.
  2. Jetzt das NDP1.1sp1-KB867460-X86.exe Update für dotnet herunterladen und installieren.
  3. Jetzt die aktuelle Software für den IO2 von Logitech laden und installieren io2pen410deu.exe
  4. Die Datei C:\Program Files\Logitech\io2Software\Pen.Ink.Download.exe mit rechts anklicken und den Punkt Eigenschaften auswählen. Jetzt unter Kompatibilität markieren, dass man das Programm mit Administratorrechten ausführen möchte.

Fertig. Schon läuft die “alte” IO2-Software auch unter Vista 32.

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Produktivität, Windows
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io2, Produktivität, Vista
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